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Arbeitsmarkt der ZukunftDer Arbeitsmarkt der Zukunft wird het- erogener und bietet neue Perspektiven. Neben den üblichen Berufsbildern von Arbeitern oder Angestellten entwickelt sich eine Gründungslandschaft, durch die der Schritt in die Selbständigkeit in- teressanter wird. Diese Entwicklung spiegelt die Veränderungen, die dem digitalen Wandel mitgeschuldet sind, in der Arbeitswelt wieder. Eine Abgrenzu- ng zwischem Selbstständigem und Un- selbständigem verschwimmen zuneh- mend. Neue Arbeitsweisen, wie Team und Projektarbeiten erfordern unterneh- merisches Handeln und Denken. Zudem wandelt sich das Bild des Unternehmers in der Wahrnehmung der Gesellschaft. Die Gründung eines eigenen Unterneh- mens wird insbesondere für Jüngere zur ernsthaften Option - “Gründen wird chic”. Um diese Entwicklungen ausreichend zu begleiten, müssen wir in unserem Bil- dungssystem Verantwortungsbewusst- sein und unternehmerisches Denken fordern.Darum braucht es ein internationales Referenzprojekt im Ausbildungsbereich. Dieses Projekt soll Vorbildwirkung für Österreich und die Welt haben und ein gelungenes Beispiel für die digitale Bil- dung der Zukunft sein. Idealerweise sol-len sie mehrere Bildungseinrichtungen beherbergen und auch der Austausch mit Unternehmern und Universitäten soll Alltag sein. Die geschaffenen Netzwerke können neue Ideen erschaffen.An der Wirtschaftsuniversität Wien wurde im Dezember bereits ein Gründ- ungszentrum eröffnet, dass mehr Un- ternehmergeist an die Universitäten bringen soll. Beispiele wir das der WU, ermöglichen es neue Innovationen und Geschäftsmodelle aus der smarten Tech- nologie der Digitalisierung zu entwick- eln. Eine erstklassige Ausbildung mit ter- tiärer Weiterentwicklungsmöglichkeit ist eine Erfolgskombination für eine digitale Zukunft. Darum braucht es bereits vonder Schule bis zur Universität die Mögli- chkeit sich mit Gründerzentren ausein- anderzusetzen.Darüber hinaus muss besonders an Wirtschaftshochschulen und Fachhoch- schulen eine Infrastruktur geschaffen werden um Studenten, die während dem Studium auch junge Unternehmen leit- en, Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.Um eine Wirtschaftskultur für den gesa- mtgesellschaftlichen Erfolg ausreichend nutzen zu können, muss auch sicherg- esellt werden, dass genügend Mittel zu Förderung von Forschung und Entwick- lung vorhanden sind.Forderungen der Jungen ÖVP:• Realisierung eines internationalen Referenzprojektes für Österreich im Bildungs- und Gründungsbereich• Schaffung von Begeisterung für Unternehmertum und Risikobereitschaft in einem leistungsfreundlichenKlima• Etablierung und Förderung von Netzwerken in und zwischen Universitäten, Fachhochschulen undUnternehmen• Schaffung von Gründerzentren in allen Universitäten und Fachhochschulen• Schaffung von Büroinfrastruktur für Jungunternehmer und Start-Ups an Universitäten undFachhochschulen• Förderung von F&E (Grundlagen-, Anwendungsforschung, Ausbildung und Rekrutierung von Forschern)


































































































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