3 Tage in Brüssel:
Die EU aus nächster Nähe

3 Tage in Brüssel:
Die EU aus nächster Nähe

Day 1:
Um die Europäische Union richtig zu verstehen, muss man sie auch mal erlebt haben! Deshalb ging es mit 20 motivierten JVPlern von 17. Bis 19. November per Flug in die belgische Hauptstadt. Am Donnerstag trafen wir uns mit müden Gesichtern in der Früh am Flughafen Wien.

Brüssel ist genau wie Wien eigentlich unsere Hauptstadt. Im Gegensatz zu Wien hat der durchschnittliche Österreicher zu Brüssel aber relativ wenig Bezug. Eigentlich fatal, wenn man bedenkt, dass ungefähr 70% der Gesetze, die jedes Jahr in die österreichische Rechtsordnung aufgenommen werden, in Brüssel erzeugt werden.

Nach dem Check-In im Hotel stand schon der Besuch beim Europaabgeordneten Heinz Becker am Programm. Wir bekamen direkte Einblicke in die Arbeit im Europäischen Parlament und natürlich schossen wir das eine oder andere Selfie im Sitzungssaal!

Anschließend ging es für uns in die Ständige Vertretung Österreichs bei der EU zu Mirjam Dondi. Die wichtigste Aufgabe der Ständigen Vertretung ist dabei, Österreichs Standpunkt in den Verhandlungen mit unseren europäischen Partnern zu vertreten, immer mit dem Ziel, das bestmögliche Resultat für Österreich zu erreichen.

Donnerstagsabend gibt es nur eine Location in Brüssel – den Place du Luxembourg. Der ideale Ort, um sich international im Umfeld des Europäischen Parlaments gut zu vernetzen. Diese Gelegenheit haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

 

Day 2: Mit Johannes Hahn hat Österreich den Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen. Am zweiten Tag durften wir seinen stv. Kabinettschef David Müller in der Europäischen Kommission besuchen.

Ines Prainsack-Ward und Patrick Voller sind die beiden Österreicher, die aktuell in der Zentrale der European People’s Party (EPP), der Dachorganisation der ÖVP, in Brüssel arbeiten. Logisch, dass wir auch dort mal vorbeigeschaut haben! Die EPP hat in 27 EU-Staaten 53 Mitglieder und ist auch im Europäischen Parlament die stimmenstärkste Fraktion.

8 Bundesländer haben zudem in Brüssel ihre eigene Vertretung. Wir waren bei Martina Rattinger in der Kärntner Vertretung zu Gast. Für viele Bundesländer ist Lobbying in Brüssel essentiell. Es war sehr spannend zu sehen, wie sich groß angelegte Projekte der Europäischen Union dann im Konkreten im Bundesland auswirken.

Nach einem Besuch im Parlamentarium erkundeten wir die Innenstadt Brüssels bei Nacht. Am Grand Place waren natürlich Moules Frites und im Anschluss belgische Waffeln ein Muss!

 

Day 3: Bevor es am dritten Tag wieder zurück nach Österreich ging, hatten wir noch die Möglichkeit, die Stadt Brüssel auch außerhalb des EU-Viertels besser kennenzulernen. Unsere Sightseeingtour ging vom königlichen Palast über den Kunstberg bis hin zum berühmten Manneken Pis. Am Weg zum Flughafen machten wir noch beim Atomium, dem Brüsseler Wahrzeichen, Halt.