Geknechtet und gepeinigt
vom Pensionssystem!

Geknechtet und gepeinigt
vom Pensionssystem!

Am 29. Februar soll die dringend notwendige Pensionsreform präsentiert werden. Dass unser Pensionssystem weder finanzierbar noch nachhaltig ist, liegt auf der Hand. Die Zahlen sprechen für sich. Das Pensionssystem ist der größte Kostentreiber im österreichischen Staatshaushalt und die Ausgaben dafür sind sogar höher als jene für den gesamten Zukunftsbereich.

 

Im internationalen Vergleich liegt das österreichische Pensionssystem auf Rang 18 von 25. Bis 2020 soll der staatliche Pensionsaufwand insgesamt 42 Milliarden Euro betragen. Das alles geht zu Lasten der Jugend und wird auf dem Rücken der zukünftigen Generation ausgetragen.

Aus diesem Grund stellten wir uns gestern mit unserem Nationalratsabgeordneten Asdin El Habassi mit einem Pranger und in Ketten gefesselt vor das Sozialministerium.

 

Dieser Ungerechtigkeit muss endlich ein Ende gesetzt werden. Die Angleichung des Frauenpensionsantrittsalters ist ebenso notwendig wie ein Mechanismus, der bei steigender Lebenswertwartung die Politik in Zukunft zu Handeln zwingt.

 

Der Präsidentschaftswahlkampf darf nicht dazu führen, dass notwendige Reformen auf die lange Bank geschoben werden. Ebenso darf auch der zukünftige Sozialminister den 29. Februar nicht verschlafen, sondern sollte endlich Mut zu echten Reformen haben. Wer diese Chance ungenützt verstreichen lässt, begeht Verrat an der jungen Generation.