Pensionen: SPÖ reformunwillig

Pensionen: SPÖ reformunwillig

Trotz einiger Fortschritte zeigen die Ergebnisse des Pensionsgipfels, dass mit dieser SPÖ beim Thema Pensionen keine zukunftsorientierte Politik möglich ist. Mit ihrer Politik des Schönredens und Beharrens in alten Denkmustern verliert die SPÖ an Glaubwürdigkeit bei den jungen Menschen.

Die von der ÖVP durchgesetzten Punkte wie die Bonuszahlungen für längeres Arbeiten oder eine Nachschärfung bei den Invaliditätspensionen gehen in die richtige Richtung. So lange wir in Europa eines der letzten Länder ohne Orientierung des Pensionsantrittsalters an der steigenden Lebenserwartung sind und weiterhin die große Mehrheit der Österreicher in Frühpension geht, kann von keiner langfristig wirksamen Reform gesprochen werden. Wenn AK-Direktor Muhm meint, das Pensionsthema sei damit vom Tisch, ist er der Totengräber jeglicher Pensionsreform.

Entscheidend ist, dass zumindest zukünftig die Empfehlungen der aufgewerteten Pensionskommission ernst genommen werden. Der zuständige Sozialminister ist gefordert. Mit jedem Tag ohne echte Fortschritte bei der Pensionsreform reißt der Generationenvertrag etwas weiter ein. Verantwortungsvolle Politik muss alle Generationen berücksichtigen und darf nicht zu einem Kampf Alt gegen Jung werden.