Sozialministerium
vorübergehend geschlossen!

Sozialministerium
vorübergehend geschlossen!

Jetzt ist uns klar, warum die Pensionsreform auf die lange Bank geschoben wird: Weil sich unser Sozialminister Rudolf Hundstorfer bereits im Vorwahlkampf um das Präsidentenamt befindet.

In der Jungen ÖVP setzen wir uns für eine echte Pensionsreform ein! Wir fordern, dass das tatsächliche Pensionsantrittsalter drastisch steigt, eine Koppelung an die Lebenserwartung eingeführt wird und die Frühpension endlich die Ausnahme und nicht die Regel ist. Das wichtigste ist, dass es endlich zu einer echten Reform kommt, damit wir Jungen auch eine Pension bekommen.

Wir sehen nicht ein, dass eine dringend notwendige Pensionsreform auf die lange Bank geschoben wird und Bundesminister Hundstorfer lieber mit dem Präsidentenamt liebäugelt, als sich für die junge Generation einzusetzen. Daher haben wir als Junge ÖVP heute ein Schild mit: „Wegen Präsidentschaftswahlkampf vorübergehend geschlossen“ auf der Türe des Sozialministeriums befestigt.

Unser Generalsekretär Stefan Schnöll macht Bundesminister Hundstorfer bei der Aktion vor dem Ministerium Druck: „Politiker, die nur die nächste Wahl vor Augen haben, sind nicht bereit unpopuläre Maßnahmen zu ergreifen. Es ist schade, dass Hundstorfer den Präsidentschaftswahlkampf der Generationengerechtigkeit vorzieht. Wenn unser System irgendwie zukunftsfit sein soll, muss Bundesminister Hundstorfer endlich bereit sein, echte Reformen rasch umzusetzen!“

Aus den Reihen der SPÖ hört man, dass die Pensionen für uns Junge gesichert seien, was schlichtweg nicht stimmt! Denn objektive Zahlen sprechen für sich: 2014 mussten über acht Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt aufgewendet werden, um das Pensionssystem finanzierbar zu halten. Hinzu kommen weitere Zuschüsse, für die der Staat zusätzlich aufkommen muss, womit man bei rund 9,6 Milliarden Euro liegt. Gemessen an den Gesamtausgaben bedeutet dies einen Bundesbeitrag von knapp einem Viertel der gesamten Ausgaben des Pensionssystems.

Hier findest Du unsere Aktion auf Facebook.

Wir freuen uns, wenn Du unser Foto via Social Media verbreitest, damit unserer Forderung mehr Gewicht verliehen wird!